Eine nicht-invasive, gerätegestützte Darmmanagement-Lösung.

So funktioniert die Intermittierende Colon Exoperistaltik (ICE)

Unterstützung der natürlichen Darmbewegung durch mechanische Stimulation

Unter normalen Bedingungen sorgen koordinierte Muskelbewegungen des Darms – die sogenannte Peristaltik – dafür, dass der Darminhalt durch den Dickdarm transportiert wird.

Wenn diese Darmbewegung verlangsamt oder gestört ist, kann sich der Weitertransport des Darminhalts verlangsamen. Dies kann zu Schwierigkeiten bei der Darmentleerung und unangenehmen Beschwerden führen.

Die Intermittierende Colon Exoperistaltik (ICE) ist ein nicht-invasiver Ansatz, der diesen natürlichen Prozess durch eine physikalische Stimulation von außen unterstützt.

Was ist die Intermittierende Colon Exoperistaltik (ICE)?

ICE arbeitet mit sanftem, aufeinanderfolgendem Druck, der von außen entlang des Dickdarms schonend ausgeübt wird.

Diese physikalische Stimulation erfolgt in einem kontrollierten und wiederholbaren Muster und unterstützt die Weiterbewegung des Darminhalts, wenn die natürliche Darmbewegung (Peristaltik) reduziert ist.

Das Verfahren basiert auf den Prinzipien der klinischen Dickdarmmassage (Colonmassage). Es wurde für die regelmäßige Anwendung zu Hause in eine standardisierte, gerätegestützte Therapie übertragen.

Inspiriert von natürlichen Bewegungsmustern

ICE wurde entwickelt, um die natürlichen Bewegungsmuster eines gesunden Dickdarms nachzuahmen.

Dabei wird sanfter, aufeinanderfolgender Druck von außen entlang des Bauches ausgeübt. So werden natürliche Kräfte unterstützt, die am Weitertransport des Darminhalts beteiligt sind – ohne in den Körper einzudringen oder eine Darmentleerung zu erzwingen.

ICE ist für die tägliche Anwendung konzipiert. Ähnlich wie bei natürlichen Darmkontraktionen erfolgt die Stimulation intermittierend, einmal täglich für 20 Minuten, so dass der Darm auf natürliche Weise reagieren kann. Da die Anwendung schonend und vollständig von außen („exo“) erfolgt, sind weder ein rektaler Zugang noch eine innere Anwendung erforderlich. Ziel ist es, die körpereigenen Bewegungsmuster des Darms zu unterstützen, anstatt sie künstlich auszulösen oder zu übersteuern.

Eine nicht-invasive Alternative innerhalb des Behandlungskonzepts

ICE ist als nicht-invasive, gerätegestützte Behandlungsmöglichkeit innerhalb des Behandlungskonzepts bei Verstopfung konzipiert.

Sie kann in Betracht gezogen werden, wenn konservative Maßnahmen allein keine ausreichende Besserung bringen oder wenn ein nicht-invasiver Ansatz vom Patienten oder vom Arzt bevorzugt wird.

ICE kann als Teil eines umfassenden Therapiekonzepts eingesetzt werden und lässt sich bei Bedarf mit weiteren Behandlungsoptionen kombinieren.

Die Behandlung von chronischer Verstopfung erfolgt häufig stufenweise – von konservativen und nicht-invasiven Maßnahmen bis hin zu interventionellen oder chirurgischen Verfahren, falls diese erforderlich sind.

ICE wurde als nicht-invasive, gerätegestützte Therapiemöglichkeit innerhalb dieses Behandlungsschemas entwickelt.

Mit dem MOWOOT-System kann die Intermittierende Colon Exoperistaltik (ICE) kontrolliert und zuverlässig (reproduzierbar) angewendet werden.